Resumé Forumsveranstaltung vom 20. Januar 2006

Modena Emilio, Zürich
vom 05.06.2006

Zur Erinnerung: Die Journalredaktion hatte zusammen mit der Einladung zur Forumveranstaltung diejenigen KollegInnen, die nicht teilnehmen könnten, dazu eingeladen, sich schriftlich oder telefonisch zu äussern.

Es sind 18 schriftliche (überwiegend elektronische) Antworten und drei mündliche (Telefongespräche) eingetroffen von Leuten, denen es offensichtlich ein Anliegen war, uns ihre Meinung kund zu tun.

Einige Antworten waren sehr kurz, mehrere aber auch ziemlich ausführlich (nachzulesen auf unserer Homepage www. psychoanalyse-journal.ch). Besonders haben uns die ausländischen Stimmen gefreut, Karl Fallend und Karl Mätzler von der Redaktion unseres Schwesternblattes, dem „Werkblatt“ (Salzburg), so wie die langjährigen TeilnehmerInnen des PSZ, Ulrike Körbitz (Graz) und Robert Heim (Frankfurt a.M.).

Zwei Drittel der Antworten waren eindeutig positiv, man/frau gratulierte zur Professionalisierung und war mit Aufmachung und Inhalt sehr einverstanden; die Zeitschrift solle auf keinen Fall weniger als zwei Mal jährlich erscheinen (einer empfahl drei Mal). Das restliche Drittel war kritisch, aber aufbauend: man/frau machte Vorschläge, wie sich die Zeitschrift verbessern und wie sich Kosten sparen liessen. So wurde empfohlen, mit den Seminarien in Bern und Luzern zusammenzuspannen und sich evtl. mit der SGAZette zusammenzutun, die Beiträge energischer zu kürzen, mehr Werbung zu machen etc. Bezüglich der Zusammensetzung der Redaktion wäre die Teilnahme von Frauen erwünscht, evtl. eines oder einer TeilnehmerIn von aussen, evtl. die Bildung eines Beirates.

Die Reduktion der Erscheinungsfrequenz auf Papier („Jahrbuch“/Internet-Zeitung) oder eine ganz andere Ausrichtung der Zeitschrift wurde nur äusserst minoritär vertreten.

Es blieben einige wichtige Fragen offen: Nach der genaueren Bestimmung des Zielpublikums, wieviele Neu-AbonnentInnen bisher gewonnen werden konnten, und wieviel Exemplare verkauft wurden (diesbezüglich ist die Redaktion auf den Verlag angewiesen, welcher die Daten nur sehr mangelhaft geliefert hat).

Für die Redaktion:
Emilio Modena