Ausgabe 53 (2012)

Die Behandlung von an Psychose Erkrankten ist für die Psychoanalyse eine besondere Herausforderung, da das entgrenzte Gegenüber immer wieder in unteilbaren Wahnvorstellungen versinkt. Gibt es dazu einen emotionalen und einen verbalen Zugang? Wie ist das Innenleben dieser Menschen zu verstehen? Wie kann der unteilbare Wahn im psychoanalytischen Setting aufgehoben und angegangen werden? Welche Rolle, wenn überhaupt, können Deutungen in einem solchen Prozess spielen? Und wie kann man sich auf das oftmals intervenierende Umfeld einstellen und solche Patienten angemessen tragen? Solche und ähnliche Fragen diskutieren die praxiserfahrenen AutorInnen dieser Ausgabe, unter ihnen Prof. Dr. em. Christian Scharfetter (Universität Zürich) und Prof. Dr. phil. Stijn Vanheule (Universität zu Gent). Das vorliegende Journal ist den bedeutenden Leistungen gewidmet, die der Psychiater und Psychoanalytiker Dr. med. Josi Rom im Bereich der Psychosebehandlung während fast 20 Jahren für das Psychoanalytische Seminar Zürich erbracht hat. Es zeichnet darum auch die Spuren nach, die von Josi Roms Psychose-Seminaren in die klinische Praxis geführt haben.

Inhaltsverzeichnis

Julia Braun, Claudio Raveane, Markus Weilenmann

Schwerpunkt

Christian Scharfetter
Julia Braun
Maribel Fischer
Julia Braun, Nicole Burgermeister, Colette Guillaumier, Elisabeth Haemmerli
Dagmar Ambass
Stijn Vanheule

Forum

Hans-Rudolf Schneider
Dorothea von Haebler, Günter Lempa

Buchbesprechungen

Olaf Knellessen
Markus Weilenmann

Inserate

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Impressum

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