Jahre mit Werner

  • Joachim Staigle
Schlagworte: Abwehr, Autismus, Deutung, Milieutherapie, projektive Identifizierung, psychoanalytische Sozialarbeit, psychotische Ängste, Setting, Übertragung Gegenübertragung

Abstract

Am Beispiel der langjährigen Betreuung eines Jugendlichen mit psychotischen Ängsten, gegen die er sich mit autistischen und konfusionellen Abwehrstrukturen schützt, soll entlang des Verständnisses der Vorgeschichte, der Schilderung des Erstgespräches und der Auswertung der ersten Beziehungserfahrungen in analytischen Supervisionen eine typische Vorgehens- und Denkweise innerhalb der psychoanalytischen Sozialarbeit bei der Einrichtung eines Betreuungssettings verdeutlicht werden. Ebenso wird über ausgewählte Betreuungsaspekte der Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung in der vorwiegend durch Handlung gekennzeichneten Sozialarbeit mit an Grundstörungen leidenden Menschen beschrieben. Die hier geschilderte Betreuung fungierte als einer der Kristallisationspunkte, aus denen sich die Entwicklung eines komplexen Ambulanten Dienstes der psychoanalytischen Sozialarbeit in Tübingen ergab.

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Veröffentlicht
2010-12-01
Zitationsvorschlag
Staigle, J. (2010). Jahre mit Werner. Journal für Psychoanalyse, (51), 71-87. https://doi.org/10.18754/jfp.51.6
Rubrik
Schwerpunkt