Ich, Es, Überich. Ein triebtheoretischer Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Marxismus

  • Raúl Páramo Ortega
Schlagworte: Bemächtigungstrieb, Metapsychologie, Strukturtheorie, Todestrieb, Triebtheorie

Abstract

Die »Seele« wurde seit jeher als Kampfplatz von diversen entgegengesetzten Kräften betrachtet und in unterschiedliche Elemente gespalten. Entgegen geläufiger Missverständnisse, zu denen Freud selbst Anlass gab, ist doch für ihn der seelische Apparat nicht für immer als fixiert zu betrachten. Wenn psychische Strukturbildungen als historische untersucht werden, dann stehen wir durchaus in der politischen Dimension der Psychoanalyse. Die Konzepte (I, E, Ü) stellen ein dialektisch strukturiertes System dar, begrifflich nicht trennbar und nicht anders zu verstehen als Werkzeuge zur Analyse psychischer Konflikte, die in historisch spezifischer Weise bei vergesellschaftlichten Individuen vorkommen. Strukturen entstehen aus Verinnerlichungen von Objektbeziehungen. Am umstrittensten bleibt nach wie vor seine Todestriebhypothese.

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Veröffentlicht
2004-12-01
Zitationsvorschlag
Ortega, R. P. (2004). Ich, Es, Überich. Ein triebtheoretischer Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Marxismus. Journal für Psychoanalyse, (44). Abgerufen von https://www.psychoanalyse-journal.ch/article/view/1306
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