«The end is where we start from» – Die Endlichkeit (in) der Psychoanalyse

Autor/innen

  • Jürgen Grieser

DOI:

https://doi.org/10.18754/jfp.65.4

Schlagworte:

Beendigung, Abschiedlichkeit, Grenzen der Psychoanalyse

Abstract

Die Beendigung einer Analyse oder Psychotherapie erfordert auf Seiten der Analytikerin1 wie der Analysandin Toleranz für Unsicherheit und Nicht-Wissen, für Trennung und Endlichkeit, für Begrenztheit und Vergänglichkeit. Konnten diese Themen im Verlauf der Analyse nicht bearbeitet und die entsprechenden Bewältigungskompetenzen noch nicht entwickelt werden, so werden sie in der Beendigungsphase auftauchen. Drei hilfreiche Haltungen der Analytikerin für den Umgang mit dem Ende werden angeführt: die Haltung der Abschiedlichkeit, die der Offenheit für Neues und die der Entschlossenheit. Sie erleichtern die Bewegung hin zum Neuen jenseits der Analyse und verhindern, dass die Behandlung endlos und damit zur Sackgasse – zum «Dead End» – wird.

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Veröffentlicht

2024-06-13

Zitationsvorschlag

Grieser, J. (2024). «The end is where we start from» – Die Endlichkeit (in) der Psychoanalyse. Journal für Psychoanalyse, 65, 39–56. https://doi.org/10.18754/jfp.65.4

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