Das Eine tun und das Andere nicht lassen – Psychoanalyse und Gesundheitswesen
DOI:
https://doi.org/10.18754/jfp.49.6Schlagwörter:
Psychoanalyse, Gesundheitswesen, Salutogenese, Gesundheit, Krankheit, Psychoanalytische Psychotherapie, GesundheitskostenAbstract
Psychoanalyse und Gesundheitswesen erscheinen auf den ersten Blick als zwei Felder, die nicht oder zumindest kaum miteinander zu vereinen sind. Auf der einen Seite ein hoch komplexes, interaktives Geschehen zwischen AnalysandIn und PsychoanalytikerIn, welches in einem vorgegebenen Setting, aber in weiten Zeithorizonten der Rahmen darstellt, um individuelles Erleben der Analysanden zu verstehen und mit dem Ziel des Autonomiegewinns zu verändern. Auf der anderen Seite ein hoch reglementiertes gesellschafts- und machtpolitisch bestimmtes Feld, welches klare Rahmenvorgaben gibt und kleinschrittig vorschreibt, wie Heilprozesse unterstützt und realisiert werden sollen. Der Frage, inwiefern diese beiden Felder trotzdem aufeinander bezogen werden können, geht der Autor in seiner Arbeit nach. Anhand und in Abhängigkeit der aktuellen Entwicklungen werden Chancen und Risiken der Psychoanalyse im schweizerischen Gesundheitswesen dargestellt und in einem weiteren Schritt ein möglicher Platz der Psychoanalyse in der Gesundheitsversorgung definiert.Downloads
Veröffentlicht
2008-12-01
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Zitationsvorschlag
Merki, T. (2008). Das Eine tun und das Andere nicht lassen – Psychoanalyse und Gesundheitswesen. Journal für Psychoanalyse, 49, 79-92. https://doi.org/10.18754/jfp.49.6