Selfies and Dronies. Zu Chancen und Gefährdungen der Dynamisierung des Selbst in virtuellen Welten

Rose Ehemann

Abstract


Die Phänomene Selfies und Dronies werden einer genaueren Betrachtung unterzogen und immanente Chancen und Gefährdungen aufgezeigt. Die für die Identitätsentwicklung massgebliche Spiegelungsfunktion, welche diesen egotechnischen Medien innewohnen, kann als eine wertvolle Errungenschaft für individuelle Erkenntnisprozesse gewertet werden. Als Kehrseite der Medaille können Suchtverhalten und andere psychiatrische Erkrankungen begünstigt werden. Aber auch andere Formen von virtuellen Selbstprojektionen und Neuverkörperlichungen in Form von Avataren und Cyborgs können, begleitet von sorgfältiger Handhabung in Therapie und Kunsttherapie, eingesetzt werden, um identitätsbildende Prozesse anzustossen und Selbstwahrnehmungsprozesse zu fördern.


Schlagworte


Selfies, Spiegelselbst, Dronies, virtuelle Welten, fluide Subjekte

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DOI: https://doi.org/10.18754/jfp.59.5

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Journal für Psychoanalyse | ISSN 1613-4702 | e-ISSN 2297-878X