Die sexuelle Befreiung und das Problem mit der Lust. Ein Dialog

  • Tamara Lewin
  • Fabian Ludwig
Schlagworte: Sexuelle Befreiung, Consent, #metoo

Abstract

Der Begriff der «sexuellen Befreiung» ist an die 68er-Bewegung gebunden und findet heute nur noch selten Verwendung. «Frei» gelebte sexuelle Lust gilt nicht mehr als ein Mittel zur Befreiung aus den bürgerlichen Fesseln. Im Gegenteil gilt sie oftmals sogar als Herrschaftsinstrument, besonders wenn es um die Lust der Männer geht. Und wenn im Rahmen von #metoo von «Freiheit» die Rede ist, dann geht es meist um Consent: Um die Freiheit, zu sexuellen Handlungen «Ja» oder «Nein» zu sagen. Geht es bei #metoo um sexuelle Befreiung? Ist die Art, wie wir begehren, an unser Geschlecht gebunden? Und wenn ja, warum? Was bedeutet Consent im Bett und auf der Couch? Diese Fragen wollten die Autorin und der Autor im Dezember 2018 im Rahmen eines Vortrags am Psychoanalytischen Seminar Luzern diskutieren. Dieser ist hier in gekürzter Fassung wiedergegeben.

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Autor/innen-Biografien

Tamara Lewin

Tamara Lewin, lic. phil., 1985, ist Teilnehmerin am Psychoanalytischen Se minar Zürich und arbeitet in einer psychiatrischen Tagesklinik.

Fabian Ludwig

Fabian Ludwig, Dr. med., 1986, ist Teilnehmer am Psychoanalytischen Se minar Zürich und arbeitet als Assistenzarzt in einem Ambulatorium.

Veröffentlicht
2019-10-22
Zitationsvorschlag
Lewin, T., & Ludwig, F. (2019). Die sexuelle Befreiung und das Problem mit der Lust. Ein Dialog. Journal für Psychoanalyse, (60), 119-136. https://doi.org/10.18754/jfp.60.8
Rubrik
Schwerpunkt